Handelssysteme
Ein Handelssystem wird, wie der Name schon sagt, in der Handelsumgebung der Börse oder eines Bankenhandels eingesetzt. An sich ist ein Handelssystem nichts anderes als ein Rechenmodell. Hier wird die Wahrscheinlichkeitsrechnung eingesetzt. Die Preise entstehen nicht irgendwie, sondern basieren auf dem Prinzip der Berechenbarkeit. Was sagt uns das? Das, das Handelssystem zwar nicht die Preise voraussehen, aber schon in etwa berechnen kann. Diese Feststellung beruht einzig und allein auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Das Handelssystem bekommt Preise eingegeben und aufgrund dieser Preise werden Gewinn oder Verlust errechnet. Das ist das Prinzip eines Handelssystems. Das System kann selber Berechnungen durchführen. Sie müssen nur die entsprechenden Informationen zum Wertpapier oder zur Aktie eingeben und schon legt das System los und berechnet Ihnen Charts oder Handelssignale, die Ihnen beim Handeln, das Leben erleichtern und mitunter ein gutes Geschäft liefern
Das Handelssystem benutzt die berechneten Werte von aufsteigenden bzw. abfallenden Werten, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, zu entscheiden wann Sie konkret handeln können. Ist es besser abzuwarten, ob der Wert wirklich noch steigt oder wäre es ein Fehler zu warten. Aber da die Werte der Papiere immer aufgrund der Wahrscheinlichkeitsrechnung berechnet werden ist das immer eine Entscheidung von einem selbst, wann der beste Zeitpunkt zum Handeln ist. Auf jeden Fall gibt es verschiedene Handelssysteme, die eingesetzt werden. Hier ein Beispiel. Das C1 Bund Handelssystem
Dieses Handelssystem wird an der EUREX in Frankfurt eingesetzt. Hier werden außer technischen Daten, wie z.B. der Preis keine weiteren Eingaben getätigt. Es handelt sich hier um ein mittel- bis langfristiges Trendfolgesystem. Der eigentliche Schwerpunkt liegt darin, Positionen über mehrere Tage oder auch Wochen zu handeln.